

Rhinoplastik (Nasenoperation)
Offene Rhinoplastik – maximale Präzision für Form und Funktion
Die offene Rhinoplastik, auch als externe Nasenkorrektur bekannt, gilt als Goldstandard, wenn höchste Kontrolle beim Umformen der Nase erforderlich ist.
Dabei wird ein kleiner Schnitt am Columella-Bereich gesetzt (der schmale Hautstreifen zwischen den Nasenlöchern), um die Haut sanft vom knorpeligen und knöchernen Gerüst abzuheben.
Diese direkte Sicht auf alle Strukturen ermöglicht dem Chirurgen, sowohl ästhetische als auch funktionelle Elemente der Nase gezielt und präzise zu modellieren.
Heilungsverlauf & Erholungszeit
Tag 1–3:
• Mäßige Schwellung, leichte Blutergüsse um die Augen, verstopfte Nase
• Schmerzen gut kontrollierbar durch verschriebene Medikamente
Tag 4–7:
• Sichtbare Blutergüsse klingen meist ab
• Schiene bleibt bis Tag 5–7 auf der Nase
• Leichte, nicht anstrengende Aktivitäten sind wieder möglich
Woche 2–4:
• Innere Schwellungen gehen langsam zurück
• Atmung verbessert sich deutlich
• Körperliche Anstrengung weiterhin vermeiden (mind. 4 Wochen)
Monat 1–3:
• Nasenrücken und Nasenspitze gewinnen an Definition
• Feine Konturen verbessern sich weiterhin bis zu 12 Monate nach der OP
• Rückkehr ins Berufsleben & soziale Aktivitäten meist nach 1–2 Wochen möglich (ggf. mit Sonnenbrille)
Vorteile der offenen Methode
• Volle Sichtbarkeit: Direkter Zugang zu allen Nasenstrukturen für höchste Präzision bei Form und Funktion
• Optimale Kontrolle der Nasenspitze: Ideal bei komplexen Korrekturen wie breiten, hängenden oder unsymmetrischen Spitzen; ermöglicht Nahttechniken und Knorpeltransplantate
• Perfekt für komplexe Fälle & Korrekturen: Angeborene Fehlbildungen, posttraumatische Veränderungen oder Revisionseingriffe nach früheren OPs lassen sich gezielt beheben
• Vorhersehbare Ergebnisse: Durch vollständige Sicht auf die Nasenarchitektur kann der Chirurg genau einschätzen, wie sich die Haut legt und wie das finale Ergebnis aussehen wird
Geeignete Kandidat:innen
• Personen mit ausgeprägten strukturellen Anliegen – z. B. großer Nasenhöcker, breite oder hängende Nasenspitze, starke Nasenscheidewandabweichung
• Patient:innen mit unzufriedenstellender Voroperation, Narbenbildung oder notwendigem Knorpelaufbau
• Menschen mit ethnisch geprägten Merkmalen, die Wert auf den Erhalt charakteristischer Nasenformen legen
• Alle, die langfristige Stabilität und höchste Detailgenauigkeit einer schnellen, weniger invasiven Methode vorziehen
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Offene (externe) Rhinoplastik
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Geschlossene (endonasale) Rhinoplastik
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Revisionsrhinoplastik (Korrektur nach Voroperation)
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Septorhinoplastik (funktionell + ästhetisch)
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Nasenspitzenkorrektur (Tip-Plasty)
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Preservation-Rhinoplastik (struktur- & gewebeschonende Technik)
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Posttraumatische Rhinoplastik (nach Verletzungen oder Brüchen)
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Nicht-chirurgische (Liquid) Rhinoplastik (z. B. mit Fillern)
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Nasalklappenrekonstruktion / Funktioneller Spitzensupport